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Körpersprache im Vorstellungsgespräch

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Über die Autorin des heutigen Gastartikels: 

M. Schimanski ist Gründerin von Auslandskarriere.de, einem Onlinemagazin für Auswanderer, Expats und Auslandsbegeisterte. Zudem leitet Sie den englischen Bewerbungsservice Englische-Karrieremanufaktur.de.


Körpersprache im Vorstellungsgespräch


In einem Vorstellungsgespräch kommt es nicht nur auf das Gesagte drauf an, die Körpersprache ist ebenso wichtig, um einen guten Eindruck zu vermitteln. In einer Kommunikations-Studie von dem Professor Albert Mehrabian ist die sogenannte 7-38-55 Regel herausgekommen, die besagt, dass uns zu 7% wichtig ist, was gesagt wird (Wörter), zu 38% wie etwas gesagt wird (Stimme) und zu 55% was die Körpersprache aussagt. 



Ein Vorstellungsgespräch macht viele Leute nervös und dies führt dazu, dass man durch seine "Nerven" gesteuert wird. Nervöse Ticks, wie zum Beispiel mit dem Stuhl hin und her wippen oder an einem Stift oder der Kette spielen, signalisiert dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Das Problem dabei ist oft, dass sich die meisten Menschen dieser Ticks gar nicht erst bewusst sind. Um einen guten Eindruck beim Vorstellungsgespräch zu machen, sollten Sie deshalb folgende Aspekte und Tipps zum Thema Körpersprache beachten:


1. Generalprobe:

Bevor es an die Vorbereitung geht, müssen Sie wissen, wie Sie auf andere wirken und wie Sie sich verhalten. Dies kann man ganz einfach von zu Hause aus testen. Machen Sie ein Probe-Vorstellungsgespräch zusammen mit einem Familienmitglied oder einem Freund und nehmen Sie sich mit einer Kamera auf. Hierzu reicht ein einfaches Smartphone vollkommen aus. Sich selbst auf Video zu sehen, kann bereits für den einen oder anderen ein Augenöffner sein, denn die meisten nervösen Ticks werden unbewusst gesteuert. Wenn man sich selbst sieht, schlüpfen man sozusagen in die Vogelperspektive und kann somit seine eigene Körpersprache analysieren. Das Probe-Interview kann Ihnen zusätzlich dabei helfen sich auf das eigentlichen Vorstellungsgespräch vorzubereiten, denn je mehr Sie üben und sich Ihrer eigenen Körpersprache bewusst sind, desto sicherer werden Sie sich fühlen.


2. Der erste Eindruck zählt:

Viele Bewerber glauben, dass der erste Eindruck mit dem Händedruck beginnt. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Viele Personalverantwortlichen erkundigen sich bei der Rezeptionistin nach dem Verhalten des Bewerbers. Sie sollten also nett und höfflich zu allen Angestellten sein. Wenn der Interviewer Ihnen die Hand reicht, sollte Ihr Händedruck nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach sein.


3. Augenkontakt:

Sie sollten während dem gesamten Vorstellungsgespräch darauf achten, dass Sie Augenkontakt bewahren – während der Begrüßung, wie auch während dem ganzen Gespräch. Augenkontakt signalisiert Vertrauen und Ehrlichkeit.


4. Interesse signalisieren:

Sich leicht nach vorne zu lehnen, wenn der Interviewer spricht, signalisiert Ihrem Gegenüber Interesse. Dies sollte auf natürliche Weise geschehen, wenn Sie den Job wirklich haben wollen. Verschränkte Arme signalisieren hingegen Verschlossenheit und der Personaler wird vielleicht vermuten, dass Sie etwas zu verstecken haben. Handgesten zeugen von Selbstbewusstsein, sollten allerding nicht übertrieben werden, wenn Sie sprechen. Sie sollten zusätzlich darauf achten, dass Sie den Personaler nicht ins Wort fallen. Falls Sie mit einem Gesprächspartner zu tun haben, der wie ein Wasserfall redet, können Sie ab und an nicken, um so Ihr Einverständnis und Interesse zu zeigen.


5. Smile:

Ein Vorstellungsgespräch kann nervenaufreibend sein, dennoch sollten Sie die Situation nicht allzu ernst nehmen und dabei vergessen zu lächeln. Jeder will mit freundlichen Menschen zusammen arbeiten. Ein ehrliches Lächeln wird Ihnen sofort Bonuspunkte einheimsen. Ein weiterer Trick, um Ihrem Gegenüber sympathisch zu erscheinen, ist wenn Sie dessen Gesten nachahmen. Dies sollten Sie aber auf keinen Fall übertreiben. Wenn jemand gähnt und die Sie ebenfalls gähnen, dann hat dieser Schlüsselreiz etwas damit zu tun, dass Sie diese Person sympathisch finden. Jetzt sollten Sie allerdings nicht darauf warten, bis der Personaler gähnt. Überschlagen Sie Ihr Bein, wenn es der Personaler tut, lächeln Sie zurück oder greifen Sie zur gleichen Zeit nach dem Wasser.


Published 7th April 2016

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