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Bewerbung auf Englisch: Initiativbewerbung

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Ihr seid auf der Suche nach Arbeit im Ausland? Ihr habt schon zahlreiche Jobbörsen, wie wir eine sind, durchstöbert und habt bis jetzt noch nicht den perfekten Job gefunden? Das könnte daran liegen, dass viele Jobs gar nicht erst von Firmen ausgeschrieben werden. Der so genannte “verdeckte Stellenmarkt” ist groß. Ungefähr 70% der offenen Stellen werden schon besetzt, bevor sie überhaupt ausgeschrieben werden. Wie funktioniert das? Auf der einen Seite natürlich durch Beziehungen, aber auf der anderen Seite auch durch Initiativbewerbungen. Auf Englisch heißt eine solche Bewerbung „unsolicited application“ oder „speculative application“. International ist diese Art der Bewerbung noch viel üblicher als in Deutschland.


Aber was muss man bei einer englischen Initiativbewerbung beachten?


Als erstes, sollte man seine Hausaufgaben machen und möglichst viele Informationen über das Unternehmen, bei dem man sich bewerben will, herausfinden. Daraus kann man dann schließen, in welchem Bereich neue Mitarbeiter gesucht werden könnten und was man zum Unternehmen beitragen kann.


Aus einer Initiativbewerbung sollte man deutlich heraussehen können, wer der Bewerber ist, wonach er sucht, was der Bewerber dem Unternehmen bieten kann, warum er genau für dieses Unternehmen arbeiten will und wie das Unternehmen von dem Bewerber profitieren kann. Sich gut zu verkaufen ist bei Initiativbewerbungen vielleicht sogar noch wichtiger als bei normalen Bewerbungen, da man die Aufmerksamkeit des Unternehmens für sich gewinnen muss.


Aber was genau schreibt man in so eine Bewerbung eigentlich rein?


Einleitung:

Normalerweise würde man sich hier auf die ausgeschriebene Stelle beziehen. Da es in diesem Fall aber keine solche Stelle gibt, muss man hier beschreiben, nach was man sucht. Man sollte auch darauf eingehen, wie man dem Unternehmen in diesem Bereich helfen kann. Damit weckt ihr am besten das Interesse der Personaler.


Hauptteil:

Da man auch hier nicht auf Anforderungen aus einer Stellenausschreibung eingehen kann, muss man diesen Teil allgemein halten. Man sollte sich über die Branche und die Jobanforderungen erkundigen. Davon ausgehend kann man dann beschreiben, wie man mit seinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Stärken von Vorteil für das Unternehmen sein kann.


Schlussteil:

Auch hier kann man kein Bewerbungsgespräch oder eventuelle Gehaltsvorstellungen erwähnen. Stattdessen kann man sein Interesse äußern, indem man um ein Gespräch bittet. Man kann auch einen geplanten Follow-up Anruf erwähnen, um in ein bis zwei Wochen noch mal sein Interesse zu zeigen.  


Dieser telefonische Kontakt nach der Bewerbung ist bei Initiativbewerbungen besonders wichtig, da man somit den persönlichen Kontakt zu Personalabteilung aufbauen kann. Da die Firma nicht aktiv nach Mitarbeitern sucht, muss man sich selbst dem Unternehmen vorstellen und sicher stellen, dass die Bewerbung auch ankommt. Man kann nicht erwarten, dass die Firma den ersten Schritt macht - also greift zum Hörer!


Besonders zu beachten ist natürlich, dass jede Bewerbung individuell an das jeweilige Unternehmen angepasst werden muss. Das heißt für euch vielleicht etwas mehr Arbeit, aber es kann sich lohnen! Also legt los!


Und vergesst nicht, euren Lebenslauf zur Bewerbung hinzuzufügen. Wenn ihr noch Tipps braucht, wie man einen englischen Lebenslauf schreibt, dann schaut in einem unserer letzten Blogs vorbei.


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